manchmal rufe jch sie nicht auf,
die wärter im gehege meiner wörter,
die jch drehe wie ein regenfäller,
holz meiner gedanken,
tastend vor auseilend,
verzweit sich und engt den raum ein.
ein unflug, der sich nur selbst gehört,
fällt abgehalftert aus und landet im nichtsseits.
dort, auszerhalb, ackert ein flirrlicht,
dasz eine sich befreit vom anderen jch.
Di, 30. Juni 2009
denkbericht
Sa, 18. Oktober 2008
denkbericht
mein verdacht-verdenken, querdenken querbeet erweist sich als kategorische verwirrung,
alligatorisch quergedacht, jch finde keine kategorien und denke mich eine strasze weiter,
in der die läden vollgefüllt mit leere sind und in all diese leeren läden
werde jch mein ausgedachtes hineinstopfen, bis sie bersten
und sich aus dem geborstenen eine frau herausschält,
der jch all mein aufgedachtes zu füszen legen kann,
ihr in den mund legen kann ohne befürchtungen
haben zu müssen vor verdrehung des
gedachten durch ihren fremden mund
jch gedenke meines verdachten,
nicht ohne betrübnis,
bis sich mir die gedanken tauschen
ohne unterschiede festzustellen
Sa, 4. Oktober 2008
chiralität - spiralität - spirit_us
ein
beitrag zur heisenbergschen unschärferelation
der
denkvorgang als suchbewegung – die spiralität des denkens.
im
stromfeld
lief
ich
tonlos
im kreis
bis
jch
stromkreisend
ausfiel.
denke
im kreis, und du verläszt das kreisdenken !
entsprechend
heraklit: "Alles fließt, wir können nicht
zweimal in denselben Strom
steigen"
ist
das denken im kreis gar kein denken im kreis, es ist ein
spiraldenken.
es
ist mir gelungen, mit modernster technik eine fotographische aufnahme
meines denkvorganges zu fertigen.
sehr
schön zu sehen die verbindungen der beiden E-nantiomer verschränkten
hirnhälften durch ein quantenmechanisches netzwerk.
den
spin der spiralität habe jch einordenen können als spinor zur gruppe der lorentz-transformationen SO(1,3) des minkowski-raums.

p.s.
als
verstosz gegen den lokalen realismus empfälle jch das durchführen
des einstein-podolsky-rosen E-xperimentes.
Di, 30. September 2008
geht es noch?
sie geht. und ob sie geht.
und zugleich im sinne einer verwandlung,
einer wechselseitigkeit, dabei insbesondere durch
eine evidenz im antlitz auf das ebenso gewöhnliche hin
und erscheint deshalb doch als absolute repräsentation der ästhetik,
eine erblickung des ant-litzes,
ein anderes von angesicht zu angesicht.
die sinne achten umzukehren.
wie notwendig deuten die ausdrücke
auf eine unendliche differenz der negativität des anscheins.
sie geht. und wie. und bedarf keiner begegnung und erlaubt sich
auch nicht die realität der vermittlung,
an deren brechungen sich einverständnis
als projektion des verstehens entscheidet.
das ringen um wechselseitige begegnung
charakterisiert die konstitution der bildung
und identität der vergeblichen logik von un und ver,
von an und be. verschieden bedarf jedoch dennoch
der vermittlung des unterschiedenen.
und das antworten vom maszstab des verstehens,
ohne es je wahrhaft verstanden zu haben,
das meint ein sprechen von dem masze,
von dem man nie weisz, was es bemiszt
und ob es vermessen auch richtig ist, wovon man spricht.
das meint von einem sprechen, wovon oder wodurch etwas werde
und dieses doch nie zu wissen und erweist sich als begrenztheit,
die tür (das loch) im anderen zu finden.
die abwesenheit einer antwort genügt dort,
wo die möglichkeit von spontaneität aus-geschlossen ist .
So, 14. September 2008
denkbericht
das
alles unten ist alles oben.
nur
in der mitte ist noch frei,
ist
noch ein zimmer frei.
ein
einziger raum, durchgangsraum, mittelpunkt,
anfang.
das
denken ist aufgeschnürt wie eine last
und
die gedanken reihen sich in riegen
,
wie
zum wettkampf angetreten.
riegen – siegen.
was
für ein wettkampf ?
rennen
gegen die zeit ?
durchtägliches
rennen, gegenzeit, widerzeit, fürzeit
kontrahenten,
kontrazeit, kontra geben, der gegenzeit ?
raumzeit,
flächenzeit, linienzeit, punktzeit, null.
fensterzeit
!
alle
meridiane durchlaufen den freien raum in der mitte.
von
dort aus lasse ich mich fallen, egal in welche richtung,
denn
dort gibt es keinen richtungsbegriff, keine begriffe wie oben
und
unten.
dort
sind alle richtungsbezeichnungen aufgehoben. auf-ge-hoben ?
nein
! nicht anwendbar !
mit
welchem recht sind überhaupt irgendwelche begriffe anwendbar?
ich
lasse mich fallen. fällt mein selbst mit ?
lasse
mich freifallen. das kann nur freiheit
von
mir selbst sein. alle anderen freiheiten
sind
fallen. und der preis dafür ist zu hoch.
jegliche
bewegung endet im mittelpunkt? im absoluten unten?
das
unten, also ein punkt?
ich
falle zurück, in den mittelpunkt und sehe,
da
oben laufen andere götter, dort an der decke,
in
den anderen sphären, in roter luft …
Kommentare
Do, 06.11.2008 13:36
Frau Sabine, nit so viel ans Essen de nken. “Essen” iss Männerthema.
Mi, 05.11.2008 23:42
jch denke ehern an domina-nte pherhal tungen
Mi, 05.11.2008 20:17
Das muss am Gouda liegen. Oder sonst einem holländischen Käse ))
Di, 04.11.2008 15:36
deshalb präferiere jch kater !!! sieh e freund vonne fischblase ! .)
Di, 04.11.2008 00:06
herr ko bei Ihrem kommentar entfie l mir schwansledernes !!!